Lauser auf der Werra, Januar 2011

Impressum

Lausers Wintertour auf der Werra
Erst mal möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Lauser vom Oderhaff, ich gehöre zur Gattung der
Jagdgebrauchshunde, bin aber nicht der Größte, Rauhaarzwergteckel ist die offizielle Bezeichnung und
erst 12 Wochen alt.
Nach einer ersten kleinen Tour auf der Leine zum Eingewöhnen, ging es gleich auf große Fahrt an die
Werra nach Meiningen. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir Klaus abgeholt und sind über den
schneebedeckten Rennsteig zu unserem ersten Wohnmobilstellplatz nach Meiningen gefahren, wo uns
ein Eisvogel begrüßte. Am Abend stießen Thomas und Heinrich noch dazu, so dass wir jetzt komplett
waren.
Das letzte Hochwasser hatte unseren Plan von einer Gepäckfahrt durchkreuzt. Die Meininger
Kanufreunde hatten das Hochwasser auf ihrem Gelände, so das Zelten auch bei zurückgehendem Wasser
nicht möglich schien. Es waren Tagesfahrten vom Wohnmobil angesagt.
Nach einer klaren aber kalten Nacht (-10°) wurden zwei Fahrzeuge zum ersten Zwischenstopp nach
Breitungen auf einen neu angelegten Wohnmobilstellplatz abgestellt.
Mit 3 Kajaks und einem Kanadier fuhren wir von Meiningen nach Breitungen (29 km). Gleich hinter
Meiningen fuhr Thomas die etwas sportliche Variante durch einen Schwall, was uns zur Nachahmung
veranlasste, mit dem Ergebnis, dass Wasser über Renates Hose und ins Boot lief.
Bei den immer noch vorhandenen Minusgraden dauerte es nicht lange und der Bootsboden war mit Eis
bedeckt. Pütz und Schwamm halfen nicht das Problem zu lösen, so dass wir über 3 Tage Eis im Boot
hatten. Bei den weiteren Schwellen waren die Zweibeiner vorsichtiger.
.
Dank des noch vorhandenen hohen Wasserstandes war die Strömung nicht zu unterschätzen, so dass wir
ständig aufmerksam sein mussten. Leider hatte das Hochwasser seine Spuren in dem Uferbewuchs
hinterlassen, teilweise waren die Büsche und Bäume mit allerlei Unrat und Plastikmüll verziert. Die
Eisvögel, Wasseramseln und vielen Enten müssen sich nun damit arrangieren.
Beim Blinzeln aus meiner Kuscheltasche leuchtete der Himmel strahlend blau, die Hügel weiß und an der
Wasserkante hingen hübsche Eiszapfen. Ein Hermelin (großes Wiesel) versuchte sich im Uferbewuchs zu
verstecken, was ihm in seinem noch weißen Winterkleid nicht so recht gelingen wollte.
Nach der Ankunft in Breitungen und dem Nachholen des Fahrzeuges haben sich alle bei mir im Auto
versammelt. Nach dem Essen habe ich es vorgezogen, mich in mein Separee zurück zu ziehen.
Am Sonntag wurde bei weiterhin herrlichem Winterwetter von Breitungen nach Dorndorf gepaddelt. Ich
hatte wieder meinen Kuschelplatz an Bord. Die starke Strömung ließ uns schnell vorwärts kommen. Die
umgestürzten Bäume hatte Meister Reinecke für ein Sonnenbad genutzt. Heinrich und Klaus hatte er
ausgehalten, dann verließ er seinen Sonnenplatz. Ob das wegen mir war? Den nächsten Schwall nutzte
Thomas für eine spritzige Durchfahrt.
Da uns Breitungen so gut gefallen hat, kehrten wir dorthin zurück.
Für den Montag war die Strecke von Creuzburg nach Treffurt von Thomas geplant. Die winterlichen
Temperaturen und der strahlend blaue Himmel hatten uns immer noch nicht verlassen. Diesen Abschnitt
konnten wir entspannter paddeln, da die Werra deutlich breiter geworden war.
Wir freuen uns schon auf die nächste Werratour zur Rapsblüte.
Von Klaus, Heinrich, Renate, Fritz und Lauser ein herzliches Dankeschön an Thomas
für die super Planung.;

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