Hanskalbsand 2016

Kanu-Club Steinhuder Meer verbringt 4. Advent auf dem Hanskalbsand
Voller Ungeduld sind die ersten schon am Donnerstag gestartet: die traditionsreiche Fahrt auf den Hanskalbsand bei Finkenwerder lockte wieder zum Beladen der Kajaks. Gestartet wurde die Tour am Freitag mit einer Rundfahrt um Hanskalbsand und Nesssand. Anschließend blieb genug Zeit zum Sammeln von Feuerholz für ein wärmendes Lagerfeuer. Im Laufe des Tages trafen dann weitere Mitfahrer und Freunde aus Hamburg und Flensburg ein. Insgesamt standen schließlich Zelte für rund 40 Paddlerinnen und Paddler auf dem sonst einsamen Sand. Für Nachzügler, die erst im Dunklen anreisen konnten, wurde eigens ein Abholservice organisiert. Dieser wurde dann auch auf die Bergefähigkeit getestet, als die Welle eines vorbeifahrenden Frachters ein überladenes Boot zum Kentern brachte. Schnell waren Schwimmer und Boot an Land und der Abend konnte fröhlich am Lagerfeuer ausklingen. Das ablaufende Hochwasser zwang am Samstag zu einem frühen Start. Für die Rundfahrt um den Pagensand waren die Kanuten schon um 7:30 Uhr auf dem Wasser. Der dichte Morgennebel ließ die vertraute Strecke geheimnisvoll erscheinen. Auch die gewaltigen Strommasten auf dem Lühesand waren im Nebel fast verschwunden. Neugierig wurde die Gruppe immer wieder von Seehunden beäugt. Zurück auf dem Sand gab es dann frische Waffeln und einen stärkenden Bortsch aus dem Hordentopf.  Einig waren sich alle Teilnehmer, dass sie nicht mit den auf einem AIDA-Kreuzfahrtschiff Vorbeifahrenden tauschen wollten. Zum Abschluss bot Fahrtenleiter Thomas Gleitz noch einmal eine Rundfahrt um den Hanskalbsand an. Da aber auch am Sonntag früh Hochwasser war, ließ sich nur ein Mitfahrer zum frühen Aufstehen bewegen. Geschoben von einem kräftigen Rückenwind, ließ sich die leichte Gegenströmung gut ertragen. Mit dem ablaufenden Wasser lösten sich auch die Wolken so weit auf, dass für die letzten Kilometer und das abschließende Kaffee-Trinken die Sonne schien. Zum Abschluss musste das Gepäck wieder verstaut werden, dann ging es zurück in den sicheren Hafen.
Thomas G.



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