Das Gelbe vom Ei - Flotwedel Mai 2012

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Das Gelbe vom Ei … …oder mal wieder Flotwedel am 1. Mai-Wochenende. Lieber Klaus O., Du bist schuld! Heiner und ich haben uns getrennt…wir paddeln jetzt nicht mehr hintereinander, sondern nebeneinander ;-) ! Mein neuer gelber Freund von Dir hat uns auseinandergebracht! Jetzt leidet zwar unser Zweier, aber es macht einen Riesenspaß, sich beim Paddeln in die Augen zu sehen! Wir hatten uns schon länger überlegt, dieses erste Mai-Wochenende allein in Flotwedel zu verbringen, damit ich mein Ostergeschenk endlich ausprobieren konnte. Spontan schlossen sich uns Jana, Andreas, Ute und Harald an. Bei diesem Traumwetter brauchen wir nicht zu betonen, dass es ein Traumwochenende wurde. Wir konnten leider erst am Samstagnachmittag anreisen, das reichte aber für ein tolles Abendessen vom Grill und ein Superlagerfeuer. Das fing schon mal gut an. Am nächsten Morgen trennte sich unsere Gruppe (immer diese Trennungen ;-)), da Heiner und ich am Anfang den Rundkurs ausprobieren wollten, die anderen aber zur Lachte wollten. Der Rundkurs war für mich Einer-Neuling ohne Steuer genau das Richtige. Diese Farben, viel Wasser und kaum Wind machten die erste Ausfahrt mit „meinem“ Liekedeeler zu einem wunderbaren Erlebnis. Am Nachmittag gab es Spargel satt, wobei wir alle Töpfe vom Kanuclub Flotwedel im Gebrauch hatten. Aber es war sooo lecker!!! Wir empfehlen die vielen Höfe um Wienhausen, die diesen Superspargel im Angebot haben. Nach diesem fürstlichen Mahl mussten wir leider alle wieder die Heimreise antreten, da keiner von uns den Brückentag frei hatte. Ute und Harald beschlossen aber, sich mit uns am Montagabend erneut wieder in Flotwedel zu treffen, um mit uns noch ein wenig zu relaxen und in den Mai zu paddeln! Leider hatte sich Heiner am Sonntagnachmittag noch verletzt, so dass unsere Aktion in Gefahr war. Der Arzt gab Heiner am Montag grünes Licht (aber nicht zum Paddeln!), und wir trafen uns Montagabend am Lagerfeuer wieder. Man ist so schnell da, es war wirklich unwirklich und ein traumhafter Abend dazu. Am nächsten Morgen machte sich die „gelbe Flotte“ (Ute, Harald und Chris) bei ca. 25 Grad und leider ohne Heiner bei strahlend blauem Himmel auf den Weg, um noch einmal den Rundkurs in Angriff zu nehmen. Heiner stand am Ufer und murmelte: „verkehrte Welt“ und sah seiner Frau im Einer hinterher. Es war eine sehr merkwürdige und neue Situation für uns beide. Aber Heiner, das nächste Mal ist das Bein wieder ok, und wir fahren wieder gemeinsam! Den Mühlengraben kenne ich nur im Sommer, aber im Frühling ist er ein Anderer! Die Binsen fehlen und man kann die Rapsfelder in der näheren Umgebung riechen und sehen, da das Wasser so hoch ist, dass man das Gefühl hat, über die Wiesen zu fahren. Kälbchen, Lämmer, Nonnengänse und Nilgänse mit Nachwuchs, Feldlärchen und Nachtigallen…dies alles an einem Tag hat uns überwältigt und dazu beigetragen, dass man ganz schnell wieder seine Mitte findet. Die übliche Rast wurde an der Villa „Wasserrose“ des Kanuclub Wienhausen eingelegt. Hierzu mussten wir wieder unseren gefiederten Freund überwinden, der diesmal recht angriffslustig war. Harald fuhr vorweg, um den Schwan abzulenken, damit wir Frauen heile vorbei kamen. Der Schwan kurvte an Harald vorbei und versuchte tatsächlich, von hinten auf sein Boot zu kommen, ließ dann aber von ihm ab und drehte sich auf uns zu. Ein beherzter Wasserschlag mit dem Paddel von Ute brachte in aus dem Konzept und er zog ab. Puhh, vielleicht sollten wir ihn füttern, damit er nicht immer so sauer ist? Es fiel uns wirklich schwer, diesen schönen Ort zu verlassen, weil wir wussten, dass wir in einer halben Stunde wieder am KC Flotwedel sein würden. Aber wir wollten den armen Heiner dort auf dem Trockenen nicht zu lange warten lassen. So zogen wir los, vorbei an pupsenden Pferden (das stimmt wirklich ;-), die wohl zu viel Wasser getrunken hatten, oder Gras und Wasser passten nicht zusammen…wie auch immer. Die Verdauung war sehr laut, und da ich ziemlich dicht dran war, bestand die Gefahr, vom Winde verweht zu werden ;-) Also nichts wie weg! Lieber Klaus O., ich danke Dir ganz herzlich, dass Du mir den „kleinen Gelben“ überlassen hast. Ich weiß, dass es Dir sehr schwer gefallen ist. Aber da ich natürlich weiter mit Heiner im Zweier fahre, kannst Du den Liekedeeler immer gerne fahren, wann immer Du willst! ;-) Alle Bilder Copyright Christine Chris Kölling

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