Burgenlandfahrt 2011

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Burgenlandfahrt Naumburg 2011 Wie jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende wurde auch dieses Jahr wieder die Saale-Unstrut-Tour angeboten. Nach der Arbeit am Freitagnachmittag trafen wir uns mit Familie Weis und machten uns auf den Weg nach Naumburg. Im Gepäck Sommerbekleidung, viel Zeit und wie immer: gute Laune. Am frühen Abend hatten wir unser Ziel ohne Komplikationen erreicht und wurden von Chris und Heiner, die mit großem Einsatz ein paar Flecken Rasen zum Aufbau der Zelte verteidigten, in Empfang genommen. Kurz entschlossen bauten wir unsere Zelte dann auch auf und schafften unsere eigene Behaglichkeit. Noch die Campingstühle und die Tische raus, Grill an, Fleisch rauf- der Abend war gerettet. Kurt stieß etwas später dazu, bekam sein Abendbrot aber noch auf dem Grill fertig. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen ging dann die Saaletour los. Es waren wieder etliche Paddler auch von anderen Vereinen unterwegs. Die Strecke von Camberg zum Campingplatz beim Naumburger KC war durch die tolle Strömung gut zu bewältigen. Durch die vielen Schwälle und kleinen Wildwasser war die Fahrt sehr kurzweilig und durch die Landschaft wunderbar abwechslungsreich. Das Wetter war grandios, und es war natürlich landschaftlich eine Augenweide. Die Gradieranlage in Bad Kösen war uns auch dieses Mal eine Besichtigung wert. Wieder am Campingplatz angekommen spürten wir dann eine wohlige Erschöpfung. Am Abend saßen alle gemütlich bei Vollmond und sommerlichen Temperaturen zusammen. Kurz gesagt: eine schöööööne Tour. Sonntag war die Unstrut dran- von Kirchscheidungen bis Naumburg. Hier war kaum Strömung und wir mussten drei Schleusen passieren. Dem einen oder anderen wurde beim Warten auf den Schleusenwärter die Zeit lang… Insgesamt war auch diese Tour wieder ein tolles Erlebnis, besonders das Panorama von Freyburg mit den traumhaften Weinbergen entlang der Unstrut. Bei 31 Grad erreichten wir den Campingplatz etwas angestrengter als am Vortag, verzehrten noch zusammen Kaffee und Kekse und das von Björn, dem Ströter, auf der Leine zum Kult gemachte Stollenkonfekt und bereiteten uns auf unsere Abreise vor. Kurt mußte gleich los, wir packten in Ruhe, denn wir hatten ja am Montag noch frei. Gegen halb fünf Uhr verabschiedeten wir uns von Chris und Heiner und fuhren mit den Weisen in ein Unwetter von nie gesehenem Ausmaß. Unser Glück war, dass wir das Schlimmste auf einem Parkplatz an der A 14 abgewartet haben. Die Bilder von unzähligen völlig zerstörten Autos und Gebäuden hat uns sehr getroffen. Auf einer Raststätte kamen wir noch mit zwei Damen ins Gespräch, die uns zum Teil unter Tränen von „kriegsähnlichen“ Zuständen berichteten, von Hagelkörnern größer als Tennisbälle, und von ihrer Todesangst, als alle Scheiben ihres Autos eingeschlagen wurden – es muss die Hölle gewesen sein. Wir kamen zwar mit erheblicher Verspätung gegen Mitternacht zu Hause an, aber zum Glück gesund. Das alles ändert nichts: Die Burgenlandfahrt ist wieder ein wunderschönes Erlebnis gewesen, und wir haben es auch für das kommende Jahr wieder fest im Programm. Die Fahrt verdient das Prädikat: „SEHR ZU EMPFEHLEN“ Herzlichen Dank an Heiner als Fahrtenleiter, auch ohne rote Mütze… Jana und Andreas

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