Wunstorf rund - Fahrt zum 50. Jubiläum des Vereins

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Wunstorf rund - Fahrt zum 50. Vereinsjubiläum Kaiserwetter wurde dem Verein zum 50. Jubiläum geschenkt. Nach dem langen, kühlen Frühjahr bescherte uns der 2. April den ersten Sommertag dieses Jahres. Unserer Ausschreibung im DKV-Programm sind zwar nur wenige Gäste gefolgt, aber immerhin 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich bis acht Uhr zum Start an der Auebrücke ein. Nach der kurzen Begrüßungsansprache von Klaus begann der vertraute Teil: Die ersten 16 Kilometer entsprechen der Strecke, die wir beim Anpaddeln zurück gelegt haben. Erneut deutliche Biberspuren am Ufer, auch mehrere Rehe und ein Fuchs wurden im Uferschilf gesehen. In Neustadt dann schon die ersten Irritationen. Nanu - ein Ausstieg auf der linken Seite, noch vor dem Schloss? Dort wurden wir dann auch schon von einem Reporter von Radio LeineHertz aus Neustadt erwartet. Eine kurze Rast, Schuhe wechseln und dann: Alle Boote auf die Bootswagen verladen. Über die Masch- und Siemensstraße begann dann der erste Fußweg von Neustadt bis zum Steinhuder Meer. Die meisten hatten bis dahin die Hosenbeine abgezippt und kamen auch in sommerlicher Kleidung noch gut ins Schwitzen - nur Thorben hatte sich für die Sauna-Variante im Neopreneanzug entschieden. Nach gut eineinhalb Stunden erreichten wir die Alte Moorhütte, wo wir zum Mittagessen angemeldet waren. Dort gesellten sich noch einige Vereinsmitglieder hinzu. Der Restaurantbetrieb lief an dem Tag gut, so brauchten wir trotz Voranmeldung zwei Stunden, bis wir die Fahrt fortsetzen konnten. Auf dem Meer umrundeten wir die Markierungen einer Segelregatta, um dann an den Strandterrassen in Steinhude erneut auf die Bootswagen zu wechseln. Erste Ermüdungser-scheinungen waren zu sehen, aber der Großteil der Gruppe setzte den Weg zur West-Aue nach Bokeloh fort. Dort erwartete uns wenig Wasser, auch wenn die Durchfahrten über die Steinschüttungen besser zu bewältigen waren als erwartet. Fast immer gab es zumindest eine Rinne, die auch für die Zweier ohne Grundberührung zu fahren war. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Kaffee- und Teetrinken bei uns im Garten. Wie so oft hatten weit mehr Mitglieder einen Kuchen gebacken, als vorher angemeldet, so dass wir ein reichhaltiges Buffet hatten. Thomas Kanuclub Steinhuder Meer beginnt Jubiläumsjahr bei Kaiserwetter Seit 50 Jahren gibt es den Kanuclub Steinhuder Meer. Und obwohl sich manch anderer Verein nicht vorstellen kann, wie man ein Vereinsleben ohne eigenen Treffpunkt gestalten kann, hat der Verein in den 50 Jahren nichts an Attraktivität verloren. Vorsitzender Klaus Schernewsky: „Gerade weil wir uns nicht um die Hecken am Bootshaus kümmern müssen, haben wir viel Zeit zum gemeinsamen Paddel!“ Zum Auftakt des Jubiläumsjahres hatte der Verein zu einer etwas anderen Rundfahrt geladen. Von Wunstorf nach Wunstorf sollte die Tour gehen. Über West-Aue, Leine, Steinhuder Meer und wieder die Westaue. Kenner der lokalen Geographie wissen: Diese Gewässer sind nur zum Teil miteinander verbunden - so war auch viel Fußmarsch mit den Booten angekündigt. Pünktlich um acht Uhr Morgens begrüßte der Vorsitzende Vereinsmitglieder und Gäste am Start am Nordbruch. Schnell waren die Boote startklar und dann ging es zunächst auf eine vertraute Strecke. Bis Neustadt ist der Verein schon beim offiziellen Anpaddeln im März gefahren. In Neustadt dann schon die ersten Irritationen. Nanu - ein Ausstieg auf der linken Seite, noch vor dem Schloss? Dort wurde die Gruppe dann auch schon von einem Reporter von Radio LeineHertz aus Neustadt erwartet. Eine kurze Rast, Schuhe wechseln und dann: Alle Boote auf die Bootswagen verladen. Über die Masch- und Siemensstraße begann dann der erste Fußweg von Neustadt bis zum Steinhuder Meer. Zum Jubiläum bekam der Verein Kaiserwetter geschenkt: Die meisten hatten bis dahin die Hosenbeine abgezippt und kamen auch in sommerlicher Kleidung noch gut ins Schwitzen. Nach gut eineinhalb Stunden Fußweg erreichten die Kanuten die Alte Moorhütte, wo sie zum Mittagessen angemeldet waren. Gestärkt durch eine kräftige Suppe ging es dann auf die Überfahrt über das Steinhuder Meer. Bei herrlicher Sonne und sanftem Wind waren auch viele Segler und Surfer auf dem Wasser - eine Regatta wurde im Bogen umfahren, um die Segler nicht zu behindern. An den Strandterrassen in Steinhude hieß es dann erneut aussteigen und auf die Bootswagen verladen. Sehr zum Erstaunen der vielen Gäste setzte die Gruppe den Weg zur West-Aue nach Bokeloh fort. Dort erwartete sie wenig Wasser, auch wenn die Durchfahrten über die Steinschüttungen des Kleinflusses besser zu bewältigen waren als erwartet. Fast immer gab es zumindest eine Rinne, die auch für die Zweier ohne Grundberührung zu fahren war. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Kaffee- und Teetrinken bei Pressewart Thomas Gleitz im Garten. Wie so oft hatten weit mehr Mitglieder einen Kuchen gebacken, als vorher angemeldet, so dass ein reichhaltiges Buffet zusammen kam. Wanderwart einer Kölling fasste die Tour schließlich so zusammen: „Jedes Jahr muss ich das nicht haben, aber es klingt anstrengender als es ist!“

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