Ringelganstage auf den Halligen

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Ringelganstage im Wattenmeer
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir noch bei
Hochwasser von Schlüttsiel zur Hallig Langeness. Für Renate, Lauser und mich war es die
erste Tour auf der Nordsee. Für Heinrich war es eine Prämiere mit der frisch getauften Seeschnecke.
Bei frischem Wind um 3‐4 ließen wir die Hallig Oland rechts liegen. Langeness kam in Sicht.
Der von Christian ausgesuchte Anlegeplatz war auf Grund des steinigen Ufers und der hohen
Wellen nicht zum Aussteigen geeignet. Als Alternative stiegen wir am Leuchtturm im
Windschatten der Hallig aus. Hier schlugen wir unser Lager auf. Bei einem gemütlichen
Abendessen wurden die Aktivitäten für den nächsten Tag besprochen.
Aufgrund des stärker werdenden Windes konnten wir am Samstag Ringelgänse,
Austernfischer und andere Seevögel beobachten.
In dem Gasthaus Hilligenley (DKV Station) gab es leckeren Fisch. Klaus hat gleich Kuchen für
den Nachmittagskaffee mitgenommen. So verbrachten wir einen gemütlichen Tag auf
Langeness.
Am Ostersonntag begrüßten uns die Osterhasen vor dem Zelt. Lauser fand sogar einen
Plüschhasen.
Von Langeness paddelten wir am Sonntag bei Querung der Süderaue mit ablaufendem
Wasser zum Japsand
und nach einem ausgiebigen Spaziergang mit auflaufendem Wasser zur Hallig Hooge. Unsere
Zelte wurden im Seglerhafen aufgebaut und das Seglerheim diente am Abend zum Genießen
des Sonnenuntergangs
und der Tour Besprechung für den nächsten Tag. Der Wind und die Strömungen waren nach
Christians Überlegungen geeignet für eine große Tour.
Zeitig wurden die Zelte abgebaut und die Boote zu Wasser gelassen. Von Hooge ging es mit
ablaufendem Wasser zum Japsand und seeseitig zum Norderoogsand. An der Südspitze
sonnten sich ca. 50 Seehunde,
an denen wir mit gehörigem
Abstand vorbei paddelten.
Durchs Rummelloch ging es
zurück über Hooge zur Hallig
Oland. Hierbei konnten
(mussten) wir uns Zeit lassen,
da das auflaufende Wasser erst
gegen Abend ein weiterpaddeln
zu lies. Mit 48 km war die Tour
nur dank der besonderen
Kenntnisse von Christian über
Wind und Strömungen zu
bewältigen.
Am nächsten Morgen begleitete Christian Heinrich nach Schlüttsiel, da er den Osterurlaub
mit seiner Familie fortsetzte. Für uns war ein paddelfreier Tag vorgesehen. Zum
gemeinsamen Frühstück, war Christian wieder zurück und hatte Vorräte für den nächsten
Tag aus den Autos mitgebracht. Wie vorhergesagt frischte der Wind stark auf und wir
genossen den Tag auf der Hallig Oland.
Am Mittwoch ging es mit ablaufendem Wasser zur Hallig Gröde und auf der Süderaue bis zur
Hamburger Hallig. Die Seehunde tauchten ab und zu vor und hinter unseren Booten auf und
beäugten und neugierig. Im Watt ließen wir die Boote zurück, um auf der Hamburger Hallig
Kaffee zu trinken. Das auflaufende Wasser ließ 3 Stunden auf sich warten. Trotz der langen
Pause durften wir zwischen den Halligen Gröde und
Habel die Boote durchs Watt ziehen und konnten dabei das Watt mit glitzernden
Wasserflächen, vielen Seevögeln und Muscheln bewundern, bis der Wasserstand zum
Paddeln hoch genug war.
Mit einem herrlichen Sonnenuntergang kehrten wir nach Schlüttsiel zurück.
Wir,
Klaus, Heinrich, Renate und Fritz
danken Christian für diese herrliche Tour.

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