Paddelpost 1-2010

Impressum

 

Paddelpost
Mitteilungsblatt des Kanu-Clubs Steinhuder Meer e.V.
1 / 2010
Liebe Mitglieder,
es ist wohl noch nicht zu spät, euch ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2010 wünschen.
An dieser Stelle möchte ich kurz die wichtigsten Themen, die wir auf der Mitgliederversammlung im Dezember
besprochen haben, zusammenfassen. Dies dürfte für die, die nicht dabei sein konnten, wissenswert sein.
• Stagnierender Mitgliederbestand: Wie im letzten Jahr haben wir 166 Mitglieder. Es ist davon auszugehen, dass
der Mitgliederbestand wieder steigen wird, wenn wir in diesem Jahr wieder ein Schnupperpaddeln anbieten
werden.
• Kassenbericht: wir haben mit einem kleinen Plus abgeschnitten, was allerdings hinsichtlich der bevorstehenden
50-Jahr Feier nicht befriedigend ist. Als erstes ist zur Besserung der finanziellen Lage beschlossen worden,
dass lediglich das erste Getränk auf der Mitgliederversammlung vom Verein übernommen wird. Jutta Pilar
scheidet turnusgemäß als Kassenprüferin aus. Frank Biesemeier ist jetzt Kassenprüfer und Frank Engelhardt
ist einstimmig als sein Stellvertreter gewählt worden
• Vorstandsentlastung: Der Vorstand ist einstimmig entlastet worden.
• Wanderwart: Es wurde festgestellt, dass sich die „Doppelspitze“ dieses Amtes mit Sieghard Göring und Björn
Ströter bewährt hat. Dieses zeigt sich auch dadurch, dass 26 Fahrtenbücher abgegeben wurden und einige unserer
Mitglieder für große Fahrtenleistung vom LKV geehrt wurden. Als Ziel für 2011 werden 50 Fahrtenbücher
angestrebt.
• Pressewart: Durch die immer aktuelle Pflege unserer Websites durch Thomas Gleitz wurden unsere Seiten
insgesamt über 35.000mal angeklickt!
• Ehrungen: Christian Zhorzel ist wegen seiner herausragenden Leistungen als Wanderwart und viele Jahre
konstruktive Vorstandsarbeit einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt worden.
• Verschiedenes:
- Der Vorstand weist darauf hin, dass säumige Beitragszahler satzungsgemäß damit rechnen müssen, aus dem
Verein ausgeschlossen zu werden.
- Durch Teilnahme an einer Ausschreibung des „Sportpakets“ durch die Firma EON ist es uns gelungen, eine
Unterstützung in Höhe von 450,- € für die Anschaffung eines weiteren Jugendbootes zu erhalten.
- Die Insertionen durch Sportgeschäfte in unserer Paddelpost haben sich bewährt und sollen auch zukünftig
weitergeführt werden.
- Es ist noch mal darauf hingewiesen worden, wie man sich beim Einsetzen in den Hagenburger Kanal vom
Yacht-Club-Gelände aus verhalten sollte (beim Kiosk anmelden, Abladen, Fahrzeug entfernen).
• Nach den Regularien haben Renate und Fritz Dreyer eine sehr gute Diashow – mit musikalischer Untermalung
– von Veranstaltungen des letzten Jahres gezeigt.
Vor kurzem haben wir die Gemeinde Hagenburg angeschrieben, uns zur Anschaffung eines Zweierkajaks zu
unterstützen. Mal sehen, ob trotz der allgemein angespannten Haushaltslage der Kommunen eine finanzielle
„Spritze“ für uns drin ist.
Zum Schluss verweise ich auf das reichhaltige Veranstaltungsprogramm und hoffe auf eine rege Beteiligung!
Ahoi!
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Wir gratulieren zu runden Geburtstagen 2010
Helge Duijkers 50 Hermann Vollmer 60 Niklas Letsch 15
Elke Grusenik 60 Michael Anez 45 Menno Mandau 45
Lukas Hävemeier 10 Hubert Aulich 55 Thore Napp 5
Bernadette König 50 Henrike Biesemeier 15 Brigitte Ruhnke 75
Jörg Nordmann 40 Ursula Biesemeier 45 Bernd Schortau 45
Jakob Rudolf 20 Irene Dietrichkeit 65 Thorsten Schwöbel 55
Michael Schneider 60 Anke Klümper 45 Andreas Thake 45
Irene Tschentscher 70 Michael Lange 55
Hinweise des Wanderwarts
Anmeldungen zu Fahrten erfolgen, soweit nicht anders angegeben, beim Wanderwart Sieghard Göring, Tel.
05109-64026.
Sollten die Angaben bei Veranstaltungen noch unvollständig sein, erfolgen die endgültigen Absprachen nach
Voranmeldung durch die Teilnehmer mit dem Fahrtenleiter. Die Teilnahme erfolgt grundsätzlich auf eigenes
Risiko. Haftung und Rechtswege bleiben ausgeschlossen. Gäste sind willkommen. Mitglieder, die Gäste mitbringen,
müssen sich vorrangig auch um diese kümmern. Außerdem muss der Fahrtenleiter über deren Vorkenntnisse
informiert werden. Über eine Teilnahme entscheidet bei Sicherheitsrisiko der Fahrtenleiter. Viele
interessante Gemeinschaftsfahrten sind im Sportprogramm des DKV aufgeführt. Das Programm wird in aller
Regel beim Anpaddeln verteilt. Es kann schon vorher im Internet (www.kanu.de, auch über Link auf der Textseite
unserer Homepage) eingesehen werden. Einige Angebote hieraus übernehmen die Wanderwarte regelmäßig
oder hin und wieder ins Fahrtenprogramm des KCSTM. Für weitere Vorschläge der Mitglieder sind wir aufgeschlossen.
Die Fahrtenleiter sollten einen Unfallmeldebogen bei ihren Unternehmungen mitführen (auszudrucken
über Link „Texte“).
Für das Jubiläumsjahr 2011 haben wir anspruchsvolle Ziele angepeilt; dafür sollten möglichst viele Mitglieder
schon in diesem Jahr Anlauf nehmen. Einige sind schon dabei, so dass wir am 15. Januar schon dreitausend
Vereinskilometer zu Buche stehen haben, das ist schon mehr als ein Viertel der letzten Jahresleistung. Unser
Appell: Paddeln! Kilometer aufschreiben! Wanderfahrerabzeichen anstreben! Fahrtenbücher am 30. September
abgeben (auch wenn die erforderlichen km nicht erreicht werden)! - Wer ein neues Fahrtenbuch braucht,
bekommt dies beim Wanderwart, z.B. beim Anpaddeln oder auf Anforderung auch per Briefpost.
Um das Erreichen der erforderlichen Kilometer für das Wanderfahrerabzeichen zu erleichtern und recht viele
Trainingseinheiten zu ermöglichen (nicht nur für „Neue“), bieten wir an den noch freien Wochenenden Tagesfahrten
auf den Flüssen der Region an. Dafür bieten sich eher Leine, Aller und Weser an, da sie recht einfach zu
befahren sind und gute Tagesstrecken erlauben. Die Einzelheiten wird Björn regeln: Es ist eher an kurzfristig auf
unserer Seite angesetzte Fahrten gedacht, so dass man das Wetter kalkulieren und sich spontan entscheiden
kann. Wer nicht über Internetanschluss verfügt, kann bei den Wanderwarten anrufen und nach Fahrten fürs
nächste Wochenende fragen. Als erste Fahrt in diesem Zusammenhang habe ich schon die Teilnahme an der
Aller-Hochwasserrallye auf die Seite gestellt (27. März). Desweiteren bieten wir auf Anregung von Elisabeth
Thielbörger vom LKV für die beiden kommenden Jahre verstärkt Fahrten auf der Weser an, um als zusätzliche
Motivation das Weser-Wander-Abzeichen zu erpaddeln: Dafür müssen bis zum 30. September 200, 300 oder
400 km für Bronze/Silber/Gold auf der Weser zurückgelegt werden. Einzelheiten beim Wanderwart.
Bitte denkt daran, Eure (neuen) Boote zu kennzeichnen! Das ist vorgeschrieben auf Bundeswasserstraßen und
beim Durchfahren von Naturschutzgebieten, sowie auch auf dem Steinhuder Meer.
Die Sommergepäckfahrt auf der Gudenaa ist mit 13 Teilnehmern (fast) ausgebucht! Max. zwei Plätze sind noch
frei! Um die Durchführung der Fahrt und die Einhaltung der Befahrungsregeln einfacher zu gestalten, würden
wir uns freuen, wenn Vereinsmitglieder, die einen Zweierkajak besitzen und in der Woche ab 14. Juli nicht selbst
benötigen, diesen für diese Vereinsfahrt zur Verfügung zu stellen. Danke! Der Vereins-Zweier und -Canadier
sind für diese Zeit belegt.
Im September wird die Fortsetzung der Elbefahrt von Dessau über Magdeburg bis Wittenberge stattfinden (TerPaddelpost
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minfestlegung nach Voranmeldung). Für Oktober (2./3.
10.) werden die Alster-Herbstlaubfahrt und die Alster-
Grachtenfahrt angeboten. Voranmeldungen beim Wanderwart.
Die Grachtenfahrt / Amsterdam wird ebenso
nur dann angeboten werden, wenn es Voranmeldungen
gibt.
Diese Termine werden in der Sommerausgabe der Paddelpost
konkretisiert.
In der Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins – DAVPanorama
schrieb Dr. Heiner Geißler, früherer Bundesfamilienminister
und Generalssekretär der CDU, begeisterter
Bergsteiger und Gleitschirmflieger, in der Ausgabe
4/2008 folgende Gedanken nieder, die auch auf uns Paddler übertragbar sind. Wenn wir diese Gedanken
verinnerlichen, können wir gut mit ihnen argumentieren.
„Grundsätzlich muss klar sein, dass, wie jede Pflanze und jedes Tier, eben auch der Mensch zur Natur gehört.
Das Zukunftsinteresse des Menschen verlangt es, die Schöpfung zu bewahren. Und deswegen darf es keinen
dauerhaften Konflikt zwischen der Nutzung der Natur durch den Menschen einerseits und der Natur andererseits
geben. Naturschützer und Natursportler müssen zusammenstehen und die eigentlichen Ursachen für
die Naturzerstörung gemeinsam bekämpfen: zum Beispiel die Ausrottung wildlebender Tiere, Monokulturen,
Agrarfabriken, Einsatz von Pestiziden, Überdüngung, Kahlschläge, Entwässerungen, Überfischung, CO²- und
FCKW-Emissionen, Ausbeutung und Armut, Überbevölkerung, genetische Uniformität von Sorten und Arten und
die damit verbundene Abhängigkeit von Chemikalien. Dies sind die eigentlichen Bedrohungen der Artenvielfalt
und des ökologischen Gleichgewichts. Natursport spielt demgegenüber als Belastung für die Natur eine untergeordnete
Rolle.“
Ich führe die Gedanken Geißlers sinngemäß auf das Paddeln übertragen fort: Naturschutz darf nicht als Alibiveranstaltung
verstanden werden, um davon abzulenken, dass die Naturschutzverbände bei der Bekämpfung
der eigentlichen Ursachen der Umweltzerstörung nur wenige Erfolge zu verzeichnen haben. Unsere Bäche und
Flüsse werden nicht durch Angler und Kanufahrer gefährdet. Auch die Störungen und Zerstörungen, die durch
unerfahrene Paddler als Kunden von kommerziellen Bootsvermietern verursacht werden, sind nicht existenziell
bedrohlich für unsere Flusssysteme, wenn sie auch im Einzelfall für die eine oder andere Vogelpopulation
Störungen und Beeinträchtigungen bewirken können. Dasselbe gilt für den Müll, der absichtlich in den Fluss
geworfen, oder bei Hochwasser von Land eingeschwemmt wurde: Es ist nicht der sichtbare Dreck, der unsere
Flüsse bedroht, so unschön er auch ist – über Grund - und Oberflächenwasser eingetragene Verunreinigungen
durch Dünge- und Bekämpfungsmittel oder die Einleitung von Kalilauge stellen ein ungleich größeres Problem
für Pflanzen und Tiere im Ökosystem Flusslauf dar als das über eine Sandbank laufende Boot. Das soll nicht
heißen, dass wir uns als paddelnde Menschen in der Natur in Zukunft über alles hinwegsetzen, was wir bisher
beachtet haben: Die Leitsätze des Kanuwandersports und die 10 Goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern
in der Natur, wie sie u.a. in unserem Fahrtenbuch abgedruckt sind, mögen uns in Erinnerung rufen,
wie wir uns auch im kommenden Paddeljahr auf dem Wasser und am Wasser bewegen.
Euer Wanderwart
Fahrtenprogramm 2010
Bei einigen Terminen sind die Angaben noch unvollständig. Bei Interesse meldet ihr euch an. Die nähere Absprache
erfolgt dann telefonisch mit dem jeweiligen Fahrtenleiter.
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Haftung und Rechtswege bleiben ausgeschlossen.
Gäste sind willkommen! Mitglieder, die Gäste mitbringen, müssen sich natürlich auch vorrangig um diese kümmern.
Außerdem muss der Fahrtenleiter über deren Vorkenntnisse informiert werden!!!
Viele interessante Gemeinschaftsfahrten sind im Sportprogramm des DKV aufgeführt. Das Programm wird voraussichtlich
beim Anpaddeln verteilt. Es kann aber schon früher im Internet (www.kanu.de, oder auf der Textseite
unserer Homepage) eingesehen und runtergeladen werden.
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14.2. 14:00 Uhr Wanderung umd ie Bantorfer Höhe, Anmeldung bei Mano Tobschirbel, 14.02.10 - 14 Uhr Wanderung
um die Waldgastätte Bantorfer Höhe am Deister. www.bantorfer-hoehe.de. Bei plötzlichem, starkem
Wintereinbruch wird der Bürgerbus eingesetzt.
16.2. (Dienstag) 18:45-20:00 Kenter- und Eskimotiertraining im Hallenbad Hagenburg
20.2. Führung durch das Wilhelm-Busch-Museum mit Zeit zum selber Stöbern (Eintrittspreis: Gruppenpreis 2
Euro + Umlage für die Führung). Anschließend Kaffeetrinken im Café „Busch-Keller“. Treffpunkt vor dem
Wilhem-Busch-Haus (Hauptstr. 68a) in Wiedensahl um 14:00 Uhr. Anmeldung bis 16.2. bei Klaus Schernewsky.
Te.: 05721/923068
26.2.2010 (Freitag) 18:45-20:00 Zum letzten Mal: Kenter- und Eskimotiertraining im Hallenbad Hagenburg
6.3. Anpaddeln auf Aue und Leine. Abfahrt um 12:30 Uhr in Wunstorf, Parkplatz an der Aueschule (Treffen also
rechtzeitig vorher). Paddelzeit etwa 2,5 Stunden bis Neustadt, 16 km. Am Ziel werden voraussichtlich 2- 3
Autos und ein Bootsanhänger für den Rücktransport bereit stehen. Ab 16:16 Kaffee (Tee, Saft) und Kuchen
in der Gaststätte Haberlah in Hagenburg. Die Kosten für Kuchen und ein Getränk übernimmt wie üblich
der Verein, allerdings nur für angemeldete Mitglieder. Anmeldung spätestens eine Woche vorher bei Mano
Tobschirbel. Auch wer nur zum Kaffeetrinken kommt muss sich anmelden!
14.3. Teilnahme an der Leine-Frühlingsfahrt der KSG Neustadt. Treffen um 8:30 in Neustadt, Anmeldung bis 25.2.
bei Sieghard.
27.3. Teilnahme an der Aller-Hochwasser-Rallye des WSV Verden. Celle-Verden: 112 km oder Hodenhagen-Verden:
55 km. Anreise ggf. am Vorabend. Anmeldung bis 15.3. bei Sieghard.
2.4.-5.4. Osterfahrt an den Beetzsee mit Übernachtung im Kinder- und Jugenderholungszentrum Bollmannsruh
(www.kjb-bollmannsruh.de) ca. 15 km nördich der Stadt Brandenburg. Paddeln auf Beetzsee, Havel (Stadtgebiet
Brandenburg) und Breitlingsee. An/Abreise auch vom 01-06.04.10 möglich. Anmeldung bis 2.3. bei
Jörg Nordmann Tel.: 05031/178333.
10.4.-11.4. Sicherheitstraining nach den DKV-Richtlinien, speziell für Kanadierfahrer. Anmeldung bei Thomas
Gleitz, Anschließend: Thomas Prause gibt uns eine Übersicht über neue/alternative Paddelkleidung und
-ausrüstung; besonders hilfreich für Neue, aber auch alle anderen Interessierten
24.4.-25.4. Leine Salzderhelden - Alfeld / KuK-Fahrt mit Besichtigung Fagus-Werk, Anmeldung bei Sieghard
30.4-2.5. Teilnahme an der ICF-Wesermarathonfahrt. Vorfahrt am 1. Mai auf der Werra. Findet sich ein nichtpaddelnder
Autofahrer, der Samstag nachmittags 3-4 Fahrer von Holzminden nach Hann.Münden fahren
kann? Anmeldungen bis 1.4. bei Thomas Gleitz.
4.-9.5. Gepäckfahrt durch die Inselwelt zwischen Fünen und Aerö. Abgeschottetes seetaugliches Kajak, seetaugliche
Kleidung und Ausrüstung. Teilnahme nach Absprache mit Thomas Prause. 05109-64026 (Sieghard)
oder 05032-641 54 (Thomas) Anmeldung möglichst bald erbeten!
8.5. Wildwasserschulungsfahrt auf der Oker im Harz, Anmeldungen bei Thomas Gleitz
22.05.-24.05. Pfingsten auf Ems und Hase, Zelten auf dem Clubgelände des Wassersportvereins Meppen e.V., Widukindstraße
10 in 49716 Meppen; www.wsvm.de. Fahrten auf Ems und unterer Hase um Meppen herum,
Tel.: 0511 / 43 10 94, Anmeldung: bis zum 15.5.10 bei Wilfried Löbel, Email: c.w.loebel@gmx.de
5.6.-6.6. KuK: 10. Potsdamer Schlösserfahrt. Zu Schlösser und Parks an der Havel in und um Potsdam. Die Voranmeldung
ist abgeschlossen! Rückfragen an Sieghard.
5.-12.7. Wildwasserwoche in Slowenien (Sawe, Kokra, evtl. Soça, Koritniça, WW II-IV). Vollständige Wildwasserausrüstung
(kann z.T. durch den Verein geliehen werden) und WW-Erfahrung (erfolgreiche Teilnahme an
Schulung auf der oberen Oker) erforderlich. Anmeldungen bei Thomas Gleitz
14.-22.7. Mittsommerliche Zelt-Gepäckfahrt auf der Gudenaa und den mitteljütländischen Seen. - Achtung!!!
Terminänderung nach Absprache zwischen den bisher angemeldeten 13 Teilnehmern.
6.-8.8. 20. Hanse-Sail im 20. Jahr der deutschen Vereinigung. - Großes Rahmenprogramm. Begleitung der Windjammer
bei der Ausfahrt. - Nachtfahrt zum Hafen mit Feuerwerk. - Vorfahrten auf der mittleren Warnow
nach Absprache der Teilnehmer. Anmeldung bis 12.7. bei Sieghard.
28.-29.8. Sommerfest / Familienwochenende und natürlich auch Paddeln in Flotwedel. Anmeldung bis 15.8. bei
Björn.
10.-12.9. Burgenlandfahrt nach Naumburg. Fahrtenleiter: Heiner Kölling
Die Termine der folgenden Fahrten richten sich nach den Angeboten der Veranstalter oder bedürfen einer Festlegung
durch den Vorstand:
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Wanderwart (S.G.) - Sommer oder früher Herbst (Terminabsprache der möglichen TN) - Fortsetzung der Elbefahrt
(KuK) / Etappe Dessau - Magdeburg - Wittenberge
Oktober: Teilnahme an der Alster-Herbstlaubfahrt und Alster-Grachtenfahrt (Harald/Sieghard)
Elbe von Decin bis ? - Gedacht ist an eine kombinierte Kanu - Fahrrad - Tour / Terminabsprache und Einzelheiten
nach Voranmeldung durch die ‚Teilnehmer bei Renate und Fritz Dreyer / Klaus Ofiera.
Wiederholung der Amsterdamer Grachtenfahrt und der Polenfahrt auf Radew und Persante werden von einigen
Mitgliedern gewünscht. Interessenten melden sich bei Sieghard an. Terminfestlegung danach (Amsterdam)
bzw. durch Vorgabe des Polnischen Kajakverbandes)
Kurzfristige Termine und Fahrtenberichte findet ihr unter www.kcstm.de.
Dort ist auch Gelegenheit eigene Touren bekannt zu machen. Die Terminseite wird, wie der Rest der Homepage,
häufig abgerufen! Im vergangenen Jahr erfreuten sich häufig die kurzfristig im Internet von einzelnen Mitgliedern
angebotenen Fahrten besonders reger Teilnahme!
Fahrtenberichte:
Treene – Wintertour 03. – 06. 01. 2010
Anreise am Sonntag, 03.01. nach Treia an der Treene, so stand
es auf einem kleinen Zettel den Christian auf der Generalversammlung
verteilte. Klaus (Ofiera), Heinrich (Klümper) und wir
wollten gemeinsam mit einem Auto anreisen. Heinrich musste
noch einige Umwege fahren, da eine Straße wegen Schneebruch
gesperrt war, ich durfte 1 ½ Std. Schneeräumen. Mit
einiger Verspätung ging es auf die freie Autobahn. Im Norden
lag deutlich weniger Schnee und ab dem Nordostseekanal
schien die Sonne. Fast zur gleichen Zeit erreichten Christian
(Zhorzel) aus Flensburg, Inge Rehders und Martin Hintz aus
Hamburg den Platz hinter der Feuerwache in Treia. Martins
leckere Suppe erwärmte sich über dem Feuer während die
Außentemperatur auf -14,8° sank. Trotz der Kälte hielten wir
es am Lagerfeuer mit Glühwein und Fliederbeersaft bis nach
Mitternacht aus.
Gegen Morgen war es deutlich milder, dafür setzte starker Schneefall ein. Mit zwei Autos und sechs Booten
fuhren wir nach Tarp und setzten die Boote ein. Dank der nächtlichen Minusgrade konnten wir auf dem Wasser
die herrlichen Eisgebilde an den Zweigen bestaunen. Neben den Eisskulpturen überraschten uns eine große
Vielzahl an Wasservögeln und besonders Zaunkönigen im Uferbereich der gesamten Strecke. Die Treene fließt
in diesem Abschnitt teilweise in Spitzkehren, auch die weit ins Wasser ragenden Büsche verlangten uns einiges
ab. Klaus blieb mit der Schwimmweste an einem Zweig hängen und konnte eine Kenterung gerade noch verhindern.
Die Fahrt von Tarp nach Treia mit 27 km ging bis fast zum Sonnenuntergang. Bei Lagerfeuer und nach
dem Genuss von Inges Linsensuppe wurden die Ruhestätten heute eher aufgesucht. Die geplante Gepäckfahrt
für den nächsten Tag nach Fresendelf war leider nicht möglich, da die Grachten in Friedrichstadt zugefroren
waren. Wir entschlossen uns die Tour bis zur Natobrücke
3km hinter Fresendelf zu paddeln und anschließend wieder
in Treia zu nächtigen. Zu Beginn des zweiten Tages waren
zwei Hindernisse im Wege. Am ersten Wehr mussten
wir den Kanadier umtragen, da wir kein Wasser im Boot
riskieren wollten, was uns dank des Schnees (Bootswagen
überflüssig) problemlos gelang. Mit den Kajaks konnte das
Hindernis gut durchfahren werden. Auf diesem Teilstück
konnten die Seekajaks ihre Stärken zeigen. Der Wind hielt
sich in Grenzen, so dass wir mit dem Kanadier nicht allzu
große Schwierigkeiten hatten. Die Tagesetappe mit 21 km
bis zur Natobrücke war ausreichend lang, um Kaffee und
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Kuchen vor Ort zu verzehren.
Am Lagerfeuer in Treia waren wieder mitgebrachte Speisen angesagt- Heinrichs Eintopf und die Schinkengriller
von Klaus. Die Tour für den nächsten Tag wurde auf der Bollingstedter Au mit 9 km geplant. Von unserem
Treiben hatte eine freie Mitarbeiterin der Schleswiger Nachrichten etwas mitbekommen und fragt ungläubig
nach, ob es denn richtig sei, dass in den Zelten übernachtet und Essen am Lagerfeuer heiß gemacht wird. Die
nette Dame setzte sich zu uns und notierte fleißig von unserer Paddeltour. Die kleine Tour am 3. Tag wurde
nicht mehr durchgeführt, dafür konnte eine rechtzeitige Rückreise bei immer noch winterlichen Verhältnissen
angetreten werden.
Auch Winterpaddeln hat seine besonderen Reize!
Renate und Fritz Dreyer
siehe auch:
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/husumer-nachrichten/artikeldetails...
erkundet.html
Winterpaddeln für Fortgeschrittene - Ilmenau 2010
Ende Januar konnte ich endlich meinen Weihnachtsurlaub
antreten. Bei passendem Wetter hatte Sieghard
die Ilmenau als Ziel auserkoren (die von mir anvisierten
Kleinflüsse haben dieses Jahr noch immer kein Schmelzwasser).
Freitag Abend treffen Christian, Renate, Fritz,
Teja, Heiner, Klaus O., Heinrich und ich nacheinander
im Bootshaus des Kanuclubs Uelzen ein. Da ich im Navi
eine falsche Adresse gespeichert habe, muss ich zwischendurch
anrufen und nach dem Weg fragen, was
sich als schwieriger als erwartet erweist - der Glühwein
zeigt schon erste Folgen. Dafür werde ich mit einem
leckeren Grünkohl begrüßt.
Am Samstag Morgen bringen wir dann in dichtem
Schneetreiben die Autos nach Lüneburg vor. Langsam
aber sicher geht es zum Einsatzort zurück. Dort beladen wir die Boote, schaufeln den Schnee vom Anleger und
endlich kann es losgehen. Mit sanfter Strömung schiebt uns die Ilmenau voran. Das Umtragen der beiden Wehre
in Uelzen ist dank der dicken Schneedecke leichter als sonst. Die Boote gleiten leicht über die verharschten
Flächen. Nur das Ein- und Aussteigen auf den vereisten Anlegern erfordert etwas Konzentration und gegenseitige
Hilfe. An den Ufern bieten sich immer wieder neue schöne Aussichten. Nicht nur Wasservögel und Rehe
auch Eis- und Schneeformationen laden zum Beobachten ein.
Kurz vor Einsetzen der Dämmerung finden wir einen geeigneten Biwakplatz im Wald. Mit Schneeschaufel und
Paddeln werden die Zeltflächen vorbereitet. Über dem Lagerfeuer taut die leckere Kürbissuppe von Renate
auf, die uns bald von innen wärmt. Es ist erstaunlich wie viel trockenes Feuerholz aus den Booten herangetragen
wird! Zwischen den Bäumen geht am sternenklaren Himmel der Vollmond auf und wirft helle Lichtflecke
zwischen die Zelte. Als er gerade über dem Weg steht, gehen wir schlafen. Mir steckt noch die Fortbildung der
vergangenen Woche in den Knochen, so dass ich - kaum im Schlafsack - tief schlafe.
Zum Frühstück werden wir mit einem kräftigen Schneeschauer
geweckt. Schnell ist der zertretene Boden wieder unter einer
gleichmäßigen weißen Decke versteckt. Nach einem längeren
Fußweg - Kanuwandern für Fortgeschrittene - erreichen wir
wieder den Fluss und können die Fahrt fortsetzen. Das Einsteigen
von den für Kanadier angelegten Stegen ist im Sommer
schon nicht einfach, jetzt zeigt sich, wer das Gleichgewicht im
Boot gut halten kann. Auf dem vereisten Steg gibt es wenig
Halt für die Hände, das Wasser ist auch nicht einladend, doch
mit bewährter Hilfe kommen alle trocken und sicher wieder
in ihre Boote. Zur Mittagspause legen wir kurz beim CamPaddelpost
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pingplatz in Melbeck an und erreichen dann den
Anleger des KC Lüneburg. Beim Aufladen gibt es
nochmal eine kräftige Ladung Neuschnee. Davon
können wir uns bei einer Tasse Kaffee und reichlich
leckerem Kuchen im Wohnmobil von Renate
und Fritz wieder aufwärmen.
Während die anderen (mühsam) nach Hause
fahren, machen Christian und ich es uns erneut
im Bootshaus des KC Uelzen gemütlich. Wir
haben noch zwei Tage Zeit und wollen diese für
die Quellflüsse nutzen. Nach einer schlafreichen
Nacht geht es mir am Montag Morgen endlich
wieder richtig gut. Für die kleineren Flüsse habe
ich meinen alten T-Canyon dabei. Auf der Stederau
erwarten uns neben den Wehren acht querliegende
Bäume. Einmal können wir uns eine Durchfahrt freisägen, mehrfach können wir die Boote ausreichend
gegeneinander aufkanten, um uns gerade noch drunter durch zu ziehen, doch drei bzw. vier Mal müssen wir
an den vereisten Ufern aussteigen und umtragen. Einer der Bäume hat genug Äste, so dass wir direkt auf dem
Baum aussteigen und wieder einsteigen können. Zum Glück ist die Strömung nicht so stark. Unter einer Eisenbahnbrücke
hängen mächtige Eiszapfen, die auch von unten schon nach oben wachsen. Zwei Schwäne sind
wenig begeistert und fauchen uns kräftig an. Ein echter Angriff ist ihnen aber auch zu anstrengend, so dass sie
uns schließlich dicht vorbei fahren lassen.
Am Dienstag befahren wir schließlich die Hardau. Da der Wetterbericht ein erneutes Schneechaos für Norddeutschland
vorhersagt, nehmen wir uns nur eine kurze Strecke ein. Hinter der Kläranlage von Suderburg kommen
wir gut ans Wasser (der Schnee ebnet Wege, die man sonst nicht gehen könnte und würde). An diesem Tag
begleiten uns besonders viele Tiere. Gleich zu Beginn fliegt vor uns ein Silberreiher auf. Später sehen wir Eisvögel
und wieder Rehe. Ein erschöpfter Kormoran fliegt vor uns auf einen Ast und bleibt, kaum zwei Meter über
unseren Köpfen, sitzen. Auch hier treffen wir auf ein Schwanenpaar, die auf dem engen Fluss auf uns zu starten
und dicht über uns hinweg fliegen. Bei leichtem Schneefall erreichen wir nach nur zwei Stunden Paddelzeit das
Bootshaus, um in dichtem Schneetreiben die Heimreise anzutreten.
Thomas Gleitz

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