Himmelfahrt in der Dänischen Südsee

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Himmelfahrt in der Dänischen Südsee Auf der Hinfahrt regnete es und der Wind blies mit 4-5 Stärke. In Mommark angekommen verzogen sich die Wolken und es schien die Sonne. Am nächsten Morgen konnten wir (Thomas P., Jan, Klaus O., Fritz, Renate und Lauser ) in Ruhe packen, denn der Wind sollte laut Windfinder bis Mittag auf 3 zurückgehen. Um 10:30 Uhr starteten wir bei Gegenwind über den kleinen Belt (12 km) zur Insel Aerö. An der Steilküste begrüßte uns herrlich blühender Meerkohl. Da der Wind so bleiben sollte, nahmen wir Kurs auf die Südseite (Außenseite), die bei stärkerem westlichem Wind wegen der Steine im Wasser und der Brandung, die bis an die Steilküste geht, nicht zu empfehlen ist. Der Magen knurrte, es war 17:30 Uhr und wir hatten einen steinigen Ruheplatz gefunden. Nachts wurde die Brandung deutlich lauter, so dass ab und zu ein besorgter Blick zu unserer Ausrüstung geworfen wurde. Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass die Vorhersage sich geändert hatte. Das Einsetzten der Boote in der Brandung ging mit Unterstützung von Thomas und Jan ohne Kollision mit den vorgelagerten Steinen ab. Mit achterlichem Wind (4-5) ging es weiter an der Steilküste nach Marstal. Der im Hafen von Marstal gelegene Kanu Club war unser Ziel. Nach einem Spaziergang durch die Stadt und dem Hafen fanden wir unterm Tarp einen windgeschützten Platz. Am Samstag ging es im Windschutz der Insel bei 4-5 Wind bis in die Bucht hinter Ommel. Dort trugen wir die Boote ca. 100m über Land auf die andere Seite einer Landzunge. Gegen strammen fünfer Wind ging es 4 km rüber nach Aerösköbing. Dort angekommen rollerten wir zum nördlich des Hafens gelegenen Campingplatz. Ein Gang durch die wunderschöne Altstadt wurde dieses Mal noch durch die dreirädrigen Transporter gekrönt. Der nächste Tag führte uns zur Nordwestspitze von Aerö. Dank des glatten Wassers konnten wir erstmals Schweinswale, es müssen 3 oder 4, gewesen sein, sehen. Der Himmel war bedeckt, es herrschte Windstille bei schwülwarmer Luft. Ab 14:30 Uhr sollte die Sonne durchkommen. Wir waren skeptisch und schauten nochmals auf den Wetterbericht. Die Vorhersage hatte sich nicht geändert, daher entschlossen wir uns noch einen Abstecher zur Insel Avernakö zu machen. Die Sonne kam pünktlich der Wind blieb schwach, so dass wir eine herrliche Paddeltour bis in den Hafen von Avernakö hatten. Die letzte Etappe ging am Montag bei Südsee Wetter und nochmaligem Anblick von Schweinswalen 18 km über offenes Wasser zurück nach Mommark. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, aber wir kommen wieder. Jan, Klaus O., Renate und Fritz bedanken sich bei Thomas P. für die super Vorbereitung der Fahrt.

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